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Vor 50 Jahren schlossen Deutschland und die Türkei das Anwerbeabkommen. Ursprünglich nur ein Mittel zur Überbrückung des Arbeitskräftemangels in der Bundesrepublik, mündete dieses Abkommen in dauerhafte Einwanderung. Heute leben etwa 2,7 Millionen türkischstämmige Einwohnerinnen und Einwohner in Deutschland und davon 180.000 in Berlin, unter ihnen Angehörige der ersten Generation ebenso wie deren Kinder und Enkel. Sie machen Deutschland vielfältiger, leisten ihren Beitrag zur Entwicklung unsres Landes und öffnen uns Türen zur Welt um uns herum.

In allen gesellschaftlichen Bereichen prägen heute türkischstämmige Deutsche das Bild unserer Stadt und unseres Landes. Viele verstehen sich selbst nicht mehr als Migrantinnen oder Migranten, und sie stehen deshalb auch Debatten über Integration kritisch gegenüber.

Für uns Grüne bedeutet Integration die gleichberechtigte Teilhabe aller an allen gesellschaftlichen Bereichen. Und hier sehen wir nach wie vor Handlungsbedarf. Insbesondere die politische Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund entspricht längst nicht ihrem Anteil an der Bevölkerung. Umso mehr freuen wir uns über die türkischstämmigen Abgeordneten, die – 50 Jahre nach dem Anwerbeabkommen – unserer Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus angehören: Es sind die Integrationspolitikerin Canan Bayram, der Bildungspolitiker Özcan Mutlu und der Umweltpolitiker Turgut Altug.

Bettina Jarasch
Landesvorsitzende

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Kommentare

Nur Schweigen im Walde ...

Was sagen die Bundesempörungsbeauftragten Roth und Özdemir zu solchen Themen: http://www.ehrenmord.de/doku/elf/doku_2011.php

Frag sie doch!

http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/cem-oezdemir.html und http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/claudia-roth.html

Von fruchtbarer Diskussion und furchtbarer Aufrechnung

Das Internet und die heutigen Medien sind doch eine wahre Fundgrube für jeden, der Seite sein will, nicht wahr?

von furchtbarem gesülze in aspik

für jeden der seite sein will? was du meine?

Intergrationspolitik

Gerade wegen der deutschfeindlichen Politik der Grünen ist diese Partei für mich unwählbar. Ich kann mich mit Bayram`s ,Mutlu`s und Altug`s nicht identifizieren.

Bereicherung durch Fremde

In allen gesellschaftlichen Bereichen prägen heute muslimische Zuwanderer das Bild unserer Städte und unseres Landes: http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13758790/Warum-Souzan-sterben-musste.html

Islam bedeutet Frieden

Diese "Bereicherung" durften die Besucher des Weihnachtsmarkts in Lüttich heute am eigenen Leib erfahren, als ein geistesgestörter Marokkaner mit Handgranaten um sich warf ...

Biologismus

Die Zusammenziehung von INDIVIDUELLER Tat und Herkunft ist Biologismus.

Grüner NS Dampfplauderer

Du meinst so wie bei den Taten der sogenannten Naziterroristen, die man getrost an wenigen Fingern abzählen kann?

Biologismus, Rassismus

Wenn SIE ganz Zwickau als Nazi-Nest bezeichnen, dürfte ihre Parallele hinkommen.

B. Roder

Das Schweigen der Penner!

rassistische Kommentare gelöscht

Eindeutig rassistische Kommentare gelöscht. -- i.A. Bettina Jarasch, Landesvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Berlin

Eindeutig rassistische Kommentare gelöscht.

DANKE.

www.30-jahre-scheisspolitik.de

Die übliche LinksgrünInnen Zensur - jede Meinung, die von der eigenen abweicht wird eben mit der Nazikeule behandelt ...

Ball flach halten II

Nun denn, niemand könnte sich die NS-Keule effektiver verpassen, als derjenige, der Menschen als "Abschaum" bezeichnet.

Löschantrag

Beitrag Nr.2 hat hier wohl nichts verloren. Bitte löschen.

Innere Aushöhlung der Demokratie auch durch Untätigkeit der Mod.

Es scheint wohl ein Ausdruck der heutigen Zeit zu sein, dass selbst menschenverachtende Bezeichnungen wie "Abschaum" als internet- und gesellschaftsfähig gelten, die Administratoren und Moderatoren zu jung sind, als dass sie von ihren Eltern- und Großelterngenerationen her derartige Begriffe klanglich einzuordnen wüssten. It´s a big party, isn´t it?

Innere Aushöhlung der Demokratie

"Wir erhoffen uns davon, die Website von Bündnis 90/Die Grünen Berlin möglichst offen und interaktiv halten zu können. An diese "Netiquette" halten wir uns – und auch euch und Sie wollen wir zur Einhaltung dieser Regeln aufrufen. •Rassistische, fremdenfeindliche, sexistische oder beleidigende Inhalte sind auf unseren Seiten unerwünscht.Wir werden sie deshalb in jedem Fall löschen." Danke und Ciao.

Bereicherung durch Fremde, Versäumnisse in der Integration

Das 50. Jahr des Anwerbeabkommens gibt Anlass für einen Rückblick. Das Wort "Gastarbeiter" habe ich immer als euphemistisch, als schönfärberisch und auch als problematisch angesehen, a) geht man doch mit Gästen gemeinhin anders um und b) trifft das Wort "Gastarbeiter" wiederum fatalerweise insofern zu, als von Menschen erwartet wurde, sie mögen doch nach überschaubarem Aufenthalt alsbald wieder verschwinden. Die einen leugneten die Tatsache des Einwanderungslandes bis 2005, als sie es dann doch schließlich zuerkannten, die anderen - inclusive der Grünen - haben gemeint, tatsächlich existierende Probleme, die sich überall auftun und mutig angefasst werden müssen - unter den Teppich kehren zu müssen. Lehrer in der GEW, besonders Lehrerinnen wissen ein Lied davon zu singen. Jetzt hat die gegenseitige anachronistische Blockade aufgehört und ausgerechnet dieser Law-and-order-Schäuble war es, der mit der Islam-Konferenz mutig einen Meilenstein gesetzt hat, dass der Sarrazin getrost als Scharfmacher und Zu-spät-Kommer bezeichnet werden muss. So schnell ändern sich die Dinge nicht, die jahrzehntelang schleifen gelassen wurden. Da müssen wir einen zeitlichen Nachhang unterstellen. Den drei genannten grünen Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus wünsche ich viel Glück und dass ihnen Anerkennung zuteil werde. Nicht nur artig, weil sich das doch so gehöre, sondern aus tiefstem Herzen heraus. Herzliche Grüße Helmut Krüger

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