Daniel Gollasch am 27.01.2012

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des 50. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde 1995 der 27. Januar vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

In der Proklamation heißt es:

„ …haben wir der Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und Völkermordes erinnert und der Millionen Menschen gedacht, die durch das nationalsozialistische Regime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordet wurden. Symbolhaft für diesen Terror steht das Konzentrationslager Auschwitz, das am 27. Januar 1945 befreit wurde und in dem vor allem solche Menschen litten, die der Nationalsozialismus planmäßig ermordete oder noch vernichten wollte. Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“

Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin, der Berliner Vereinigung ehemaliger Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand, Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener, VVN-BdA e. V. und das Bezirksamtes Mitte luden heute zu einer Schweigeminute mit anschließender Kranzniederlegung ein.

Mit Ausnahme der Piraten waren alle Fraktionen vertreten. Für Bündnis 90/Die Grünen nahmen Stadträtin Sabine Weißler, die BVV-Fraktionsvorsitzende Jutta Schauer-Oldenburg, weitere Bezirksverordnete und ich selbst teil.

 

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